Eurovelo 8 | Etappe 9

Auf dieser Etappe meiner Radreise auf dem Eurovelo 8 setze ich von der Insel Rab nach Lun auf Pag über und fahre dann auf dieser Insel nach Süden bis Simuni.

Ich komme gegen 10 Uhr vom Campingplatz in Rab weg und fahre in den Ort. Schon die erste Steigung zur Straße hoch macht mir zu schaffen. In Rab suche ich nach einem Fähranleger, finde aber keinen.

Hafen von Rab

Es stellt sich heraus, dass die Überfahrt mit einem kleinen Boot vonstatten gehen wird, das vielleicht 15 Personen mitnehmen kann und das um 12 Uhr ablegen wird. Somit werde ich an diesem Morgen kein Fahrrad mehr fahren, was mir auch irgendwie ganz recht ist. Leider kann ich Rab nicht besichtigen, weil ich nur Treppen hoch in die Stadt finde.

Das kleine Boot liegt an der Hafenmauer, pünktlich um 10 nach 12 erscheint der Kapitän, meine Taschen werden ungesichert aufs Dach der Kajüte gelegt und das Rad auf dem Bug an die Reling gebunden. Dann geht es los und Rab verschwindet im Kielwasser.

Blick zurück auf Rab

Zum Glück ist die See ruhig, ich werde nicht seekrank und nach einer Stunde kommen wir in Lun an.

Ankunft in Lun

Gleich hinter dem Hafen steigt die Straße mit 20 % an, flacht dann zwar etwas ab, aber es geht weiter hoch und ich komme ganz schön außer Atem. Da es in Lun keinen Autofähranleger und auch sonst nichts gibt, ist auf der kleinen Straße nichts los. Dafür geht sie jetzt in Wellen über die Insel. Rauf, runter, rauf, rauf, usw. Allerdings sieht man schon von weitem, was auf einen zukommt.

Die Insel ist recht karg und nicht besonders breit, so dass man die hohen Berge auf dem Festland gut sehen kann. Die Sonne brennt auf den Macchia, die ätherischen Öle werden frei gesetzt und es duftet ganz wunderbar.

Ich habe mich inzwischen einige Höhenmeter hochgeschraubt, denn nach jeder Abfahrt kam ein höherer Anstieg. Um kurz vor 15 Uhr erreiche ich Novalija, wo ich eigentlich für heute Schluss machen wollte, beschließe aber noch 10 Kilometer bis Simuni weiter zu fahren. Hinter Kolan gibt noch einmal einen tüchtigen Anstieg, aber dann liegt Simuni vor mir und ich sause hinunter.

Blick zurück auf Kolan

Blick hinunter auf Simuni

Der Campingplatz in Simuni ist riesig, ich werde in einem Golfcart herum gefahren, damit ich mir einen Platz aussuchen kann. Ich baue mein Zelt auf, chille in der Bar, gehe in der Bucht baden während die Fische um mich herum schwimmen und gehe dann im Restaurant essen. Draußen beginnt die Kinderanimation und alle singen: Heut‘ ist so ein schöner Tag, la la la la la …

Badebucht vom Campingplatz

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