Von Essen nach Kaiserwerth

Die Nacht auf dem Campingplatz war ruhig und ich werde heute von der Sonne geweckt. Das Zelt ist schnell zusammengepackt, ich frühstücke am Kiosk, an dem sich gestern ein Geronto-Motoradclub getroffen hat. Weiter geht es an der idyllischen Ruhr.

Entlang der Ruhr

Entlang der Ruhr

Der Himmel ist leicht bedeckt, ideales Fahrradwetter. Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Ich warte immer noch auf das Ruhrgebiet, aber selbst an Mühlheim führt die Strecke vorbei und anstatt durch Industrieflächen geht es durch heimelige Dörfer.

Entlang der Ruhr

Entlang der Ruhr

Weniger Kilometer vor Duisburg öffnet sich das Ruhrtal, das hier von der A3 überspannt wird.

Blick auf die A3

Blick auf die A3

Kurz darauf beginnen die riesigen Hafenanlagen von Duisburg.

Duisburg Hafen

Duisburg Hafen

Hier ist es nicht so schön, deshalb trete ich ordentlich in die Pedale und habe bald Duisburg Ruhrort und somit den Rhein erreicht. Hier mache ich erst mal Pause und belohne mich mit Currywurst, Pommes und Majo.

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Duisburg Ruhrort

Duisburg Ruhrort

Ich muss jetzt den Rhein überqueren, denn der Rheinradweg führt geht am linken Ufer weiter. Leider führt er jetzt fast 25 Kilometer durchs Landesinnere. Vorbei an kleinen Orten und riesigen Industriegebieten. So hätte ich mir den mächtigen Rhein nicht vorgestellt, aber das ist halt auch ein Teil davon. Bei Uerdingen sehe ich dann das erste mal wieder Wasser. Danach geht es durch die Rheinwiesen bis Langst-Kierst, wo es einen Campingplatz auf den Auwiesen gibt. Diese werden bei Hochwasser wohl überschwemmt, aber jetzt ist alles trocken. Ich stelle mein Zelt auf die leere Wiese und orientiere mich ein wenig.

Campingplatz in Langst-Kierst

Campingplatz in Langst-Kierst

Ich entdecke die Anlegestelle für eine kleine Fähre hinüber nach Kaiserwerth. Ich fahre hinüber, schaue mir die schöne kleine Stadt an, esse etwas und komme am späten Abend wieder zurück.

Kaiserwerth

Kaiserwerth

Es ist immer noch hell, die Wiese ist inzwischen gut belegt. Neben mir zelten 3 Koreaner, die auch mit dem Rad unterwegs sind. 2 von ihnen heißen wie zu erwarten war Kim. Sie sind von einer koreanischen Webseite gesponsert und auf dreimonatiger Europatour. Sie sind in Paris gelandet mit einem Europa-Autoatlas in der Hand, und sind bisher den großen Straßen gefolgt, die dort eingezeichnet sind. Ihr nächstes Ziel ist Frankfurt, das sie mit Deutschland verbinden, und sie wollen wieder grob entlang der Autobahn dorthin.

Ich schlage ihnen vor die nächsten Tage zusammen am Rhein bis Koblenz zu fahren, wo sie nach Frankfurt abbiegen könnten. Auf dem Weg lägen dann ja noch Düsseldorf, Köln und Bonn, und der schönste Teil des Rheins als Vorzeigedeutschland. Und das alles ohne Autoverkehr. Sie wollen die Nacht drüber schlafen, und mir morgen ihre Entscheidung mitteilen.

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