4 Tage Venedig

Wir sind gestern nach einer langen Zugfahrt in Venedig angekommen und haben den Wasserbus vom Bahnhof über den Canale Grande und vorbei am Dogenpalast zu unserem Hotel auf dem Lido genommen. Was wir auf der Fahrt gesehen haben hat uns schon sehr beeindruckt, aber wir waren einfach zu müde um am Abend noch einmal in die Stadt zu fahren. Heute sind wir aber fit, die Sonne scheint, wir stehen am Bootsanleger, schauen hinüber auf die Lagunenstadt und kaufen uns eine 3-Tagesticket für den Wasserbus. Venedig, wir kommen.

Überfahrt vom Lido nach Venedig

Wir steigen 2 Stationen vor dem Markusplatz aus, laufen am Wasser entlang, und schauen in die Seitenkanäle.

Seitenkanal

Seufzerbrücke am Dogenpalast

Das Wasser steigt

Das Wasser schwappt über das Ufer, auf dem Markusplatz läuft es aus den Kanälen und bildet kleine Seen. Die Leute die für die San Markus Basilika anstehen brauchen schon Stege. Wir setzen uns hin, sehen über den Platz und genießen die Atmosphäre, während das Wasser langsam steigt.

Stege vor der Basilika San Marcus

Der Marcusplatz beginnt zu überfluten

Unser Sitzplatz auf den Stegen

Wir verlassen den Platz durch Arkaden, links und rechts Geschäfte, der Hauptweg auf dem die Touristen durch die Stadt geführt werden, die erste Kirche mit beeindruckender Fassade, Chiesa Moisé, Moseskirche, sie ist allerdings noch geschlossen. Wir lassen uns im Strom treiben, über kleine Brücken, schöne Blicke in die Kanäle, die Wäsche hängt zum Trocknen über dem Wasser, die erste Kirche die wir besichtigen ist Santa Maria de Giglio.

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Campo Santo Stefano

Am Campo Santo Stefano setzen wir uns auf die Stufen unter ein Denkmal in die Sonne, lesen im Reiseführer. Zuerst sehen wir in die Kirche San Vidal, eine Galerie mit Bildern von Venedig, innen ist alles grau, ein Netz über uns schützt vor herunterfallendem Putz.

Wir wandeln einfach so weiter ohne uns groß nach einem Plan zu richten, und plötzlich sind wir schon an der Rialtobrücke. Wir gehen auf dem Weg in der Mitte der Brücke hoch, oben ist alles voller Menschen, wir gehen außen unter den Arkaden wieder ein Stück hinunter, rechts ist das deutsche Handelshaus, unten fahren die Gondeln. Auf der anderen Seite bietet der Canale Grande ein noch großartigeres Bild, wir laufen ein Stück am Ufer entlang, Cafés und Restaurants. Wir setzen uns auf eine Stufe am Wasser.

Rialtobrücke

Die Feuerwehr braust mit Blaulicht vorbei, wir stehen schon mal auf, die Wellen schlagen über die Stufen und wir müssen warten bis sich der Kanal wieder beruhigt hat. Wir gehen weiter und erreichen den Campo die San Polo, in dessen Mitte sich wieder ein Denkmal befindet. Wir kommen an einen großen Palast, eine schöne Ecke mit Blick auf einen kleinen Kanal, ganz ruhig hier, kaum ein Tourist, wir sitzen wieder auf einer Treppe am Wasser in der Sonne und schauen zu wie ein altes Ehepaar sein Boot fertig zum Ablegen macht.

Das Museum im Palast ist geschlossen, als wir weiter gehen ist plötzlich wieder alles voller Menschen, eine riesige Kirche, I Frari. Erst um 14.30 wieder geöffnet, wir setzen uns so lange in ein Straßencafé. Die Kirche ist überwältigend groß, über dem Altar ein leuchtendes Bild von Tizian, altes Chorgestühl, die Sonne durchflutet den Raum. Draußen kommt es uns so vor als wären wir schon mal hier gewesen, wir drehen uns um und sehen von einer Brücke aus den schönen Platz auf dem wir eben gesessen haben.

Der kleine Platz auf dem wir eben gesessen haben

Eine wunderschön ruhige Gegend, kaum Touristen, ein paar Kanäle.

Überraschend ruhige Gegend in Venedig

Wir erreichen den Bahnhof, steigen in einen Wasserbus, der Canale Grande zieht an uns vorbei, wir schauen noch einmal auf den Markusplatz, das Wasser ist inzwischen wieder abgeflossen. Wir setzen uns in ein Café und leisten uns Capuccino, die Sonne ist ziemlich schnell hinter den Palazzi verschwunden.

Abendstimmung vor dem Dogenpalast mit Blick auf die Basilika die Santa Maria

Überfahrt zum Lido

Wir nehmen ein Boot zurück zum Lido, ruhen uns ein wenig aus und suchen uns ein nettes kleines Restaurant für das Abendessen. Danach fahren wir noch einmal hinüber in die Stadt, die Lagune liegt ganz ruhig da, erst ist es ganz leer in Venedig, es scheint als hätten wir es für uns. Auf dem Markusplatz ist dann aber wieder mehr los, es spielen Kapellen, die Leute stehen um die Cafés und klatschen, Pause, die nächste Kapelle beginnt. So langsam werden wir doch müde, gehen durch die engen Gassen zurück zur Anlegestelle, müssen eine Weile auf unser Boot warten und fahren dann wieder zurück zu unserem Hotel.

nächster Reisetag →

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