Eurovelo 8 | Etappe 22

Auf dieser Etappe des europäischen Fernradwegs Eurovelo 8 fahre ich von Dobro Voda in Montenegro bis Shengjin in Albanien. Ich komme schon um kurz nach 8 Uhr aus meinem Apartment los und muss erst einmal Wasser einkaufen. Dann geht es hinauf auf die Straße nach Albanien, die hoch über der Stadt liegt und die ich gestern Nachmittag leider verlassen musste, um eine Unterkunft zu finden. Zum Glück ist der Weg nicht ganz so steil wie der, den ich gestern herunter gefahren bin. Trotzdem gibt es Abschnitte, die ich schieben muss. Um 9 Uhr bin ich endlich oben.

Die kleine Straße führt jetzt ohne weitere nennenswerte Anstiege durch die Berge.

Bei Kruthe-Kryta trifft sie wieder auf die Hauptstraße, die den Berg in einem großen Bogen umfahren hat, dann aber auch bis hier hinauf ging. Jetzt geht es lange bergab, ich ziehe mir dafür meinen Pulli an, denn es ist noch recht kühl. Schneller als erwartet ist die albanische Grenze erreicht. Der Grenzübergang ist unproblematisch, gleich dahinter kann ich eine SIM-Karte mi 20 GB für 14 Euro erstehen, aber kein Geld wechseln.

Bis Skutari geht es jetzt durch kleinere Ortschaften, mein GPS-Track führt mich auf einem Feldweg um die Stadt herum, aber ich fahre trotzdem hinein, weil ich Geld abheben will. Leider vergesse ich in der Stadt zu fotografieren, da alles sehr hektisch ist, ich muss mich auf den Verkehr konzentrieren und kann dann einfach keinen Geldautomaten finden. Nach der Stadt geht die Straße bald in einen Schotterweg über.

Daraus wird bald ein Feldweg, der durch eine wilde Müllkippe führt und kaum noch zu erkennen ist und dann geht es auf losem Untergrund einen Hügel hoch und plötzlich wird es ein Trampelpfad, der durchs Gestrüpp führt. Ich versuche 20 Meter weit zu kommen, kehre dann aber wieder um, weil der Pfad so schmal ist, das gerade mein Rad darauf passt und ich daneben nicht in kurzer Hose und Sandalen durch die Dornen laufen kann um es zu schieben.

Jetzt muss ich einen riesigen Umweg fahren, gerate dadurch wieder auf eine Hauptstraße und fahre auf dieser Richtung Lezhe, weil mich mein GPX-Track, auf den ich später wieder treffe, wieder über Feldwege führen will.

In Leshe finde ich endlich einen Geldautomaten und weil es hier kaum Unterkünfte gibt, entscheide mich dann in den Badeort Shengjin zu fahren, wo ich mir ein Apartmentin einem riesigen Komplex für 26 Euro buche.

Nachdem ich mich etwas ausgeruht habe gehe ich an den Strand, finde dann zwischen den Pizzabuden ein nettes Restaurant und lasse so diesen langen Tag ausklingen.

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