Grindelwald

Heute geht es auf einer beschaulichen Zugfahrt über Sarnen zum Brienzersee. Die Sonne scheint, Berge und saftige grüne Wiesen ziehen an mir vorbei. In Interlaken steige ich um in den Zug nach Grindelwald. Die Berge links und rechts der Bahnstrecke werden immer höher und die Gipfel sind noch verschneit. Vom Bahnhof ist es nicht weit bis zum Campingplatz Gletscherdorf, wo ich mein Zelt aufschlage.

Camping Gletscherdorf

Camping Gletscherdorf

Vor mir liegt der Mattenberg, das Schreckhorn und das kleine Fiescherhorn und dazwischen das obere Ischmeer, ein Teil des unteren Grindelwaldgletschers. Weiter rechts liegen majestätisch Eiger, Mönch und Jungfrau. Nach einer erholsamen Pause trete ich den Weg zur Gletscherschlucht an, die die Eismassen und das Schmelzwasser des Gletschers in den Fels gegraben haben.

Gletscherschlucht

Gletscherschlucht

Um die Schlucht betreten zu können, muss man Eintritt bezahlen, denn der Unterhalt der Brücken und Stege kostet Geld.Am Eingang findet sich ein Schild das die Geschichte des Gletschers beschreibt. Bis ca. 1910 wurde hier im großen Stil Eis abgebaut und per Zug bis Paris geschickt. Dort wurden damit Kühlhäuser betrieben und der Champagner für die Partys der Belle Epoque gekühlt. Aber der Gletscher ging immer weiter zurück, so dass der Abbau immer schwieriger wurde und mit dem ersten Weltkrieg bracht das Geschäft dann völlig ein. Der Gletscher zog sich bereits seit seinem weitesten Vorstoß 1855 immer weiter zurück, in einer Zeit in der es keine Autos gab und die Industrialisierung gerade erst begann. Die Geschichte des Gletschers ist bei Wikipedia recht gut beschrieben.

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Gletscherschlucht

Gletscherschlucht

Durch die Schlucht tost das Wasser. Der Weg wir teilweise über Brücken und Stege geführt. Links und rechts sind steil aufsteigende oder überhängende Felswände. Irgendwann führt der Weg aus der Schlucht heraus, und man kann von dort aus oberhalb der Gletschermuräne bis zur Schreckhorn wandern. Mutige können sich von der Kante er Schlucht von einer Rampe aus an einem Bungeeseil in die Schlucht stürzen.

Bungeejumping in die Schlucht

Bungeejumping in die Schlucht

Brücke über die Schlucht

Brücke über die Schlucht

Der Blick in das leere, vom abschmolzenen Gletscher gegrabene Tal ist beeindruckend und bedrückend zugleich. Um zum Schreckhorn zu wandern ist es leider inzwischen zu spät und auch nicht ganz ungefährlich. Immer wieder kommt es zu Abbrüchen an der Muräne und tonnenweise Geröll stürzt ins Tal.

Ich wandere durch wunderschönen Bergwald zurück nach Grindelwald. Die Sonne verschwindet hinter den Bergen, scheint aber noch einige Zeit auf die höher liegenden Bergregionen gegenüber. Ein unvergessliches Naturschauspiel.

Abendstimmung

Abendstimmung

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