Von Chalki zur Agios Mámas | Wanderung


Die Wanderung führt durch die Tragéa-Hochebene und von dort hinunter zu den drei Potamiá-Dörfern. Sie endet an der Straße nach Naxos Stadt oberhalb der Kirche Agios Mamas, wo man mit etwas Glück den Bus zurück erwischt.

Ich bin um 9.30 Uhr mit dem Bus von Naxos Stadt nach Chalki gefahren. Kommt man gegen 10 Uhr dort an läuft man einen Großteil der Wanderung in der Mittagshitze. Den Bus um 7.30 zu nehmen kann also von Vorteil sein.

Straße von Chalki nach Potamiá

In Chalki folgt man zuerst ungefähr 500 Meter der Straße mach Patamiá und biegt dann hinter der Kapelle Agia Paraskevi nach rechts ab. Der Weg ist dann mit einen rotweißen Schild und der Zahl „5“ gekennzeichnet.

Tsikalarió

Nach kurzem Anstieg erreicht man den Ort Tsikalarió, den man durchquert. Hinter dem Ort hat man einen schönen Blick auf die Gipfel über der Tragéa-Hochebene, die mit Felsbrocken übersäht sind.

Gipfel über der Tragéa-Hochebene

Nach links hinunter sieht man die Olivenhaine der Hochebene.

Olivenhaine

Der Weg führt jetzt zwischen Felsen und Ziegenmauern hindurch.

Weg zwischen Felsen und Ziegenmauern

Bald sieht man oben auf einem Gipfel das Apano Kástro, eine Festungsruine. Man geht jetzt um den Berg herum und kann dann durch eine Öffnung in der Ziegemauer zum Kastro hinaufsteigen. Mir war der Weg allerdings zu steil. Hoch wäre ich sicher noch gekommen, aber der Abstieg hätte eventuell Probleme mit den Knien gemacht. So musste ich auf den fantastischen Rundblick den man von dort oben hat verzichten.

Apano Kástro

Man hat aber auch vom Weg unterhalb des Kastros einen tollen Blick aufs Meer.

Blick bis zum Meer

Bald darauf erreicht man die Bruchsteilkapelle Agios Andréas. Die Tür ließ sich bei meinem Besuch öffnen und so konnte ich die Fresken über dem Altar bewundern. Es dauerte allerdings, bis sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten und ich die Bilder erst dann erkennen konnte.

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Bruchsteilkapelle Agios Andréas

Innenraum Agios Andréas

Jetzt geht es bergab, der Weg kreuzt irgendwann die Straße von Chalki nach Potamiá und dann geht es über gepflasterte Wege und Treppen hinab durch den Ort Epáno Potamiá. Bei einer Abzweigung geht der Wanderweg von „5“ in Weg „6“ über. Unten im Tal angekommen folgt der Weg dem Fluss.

Epáno Potamiá

Zwischen den Ortsteilen von Potamia gibt es immer wieder unbebaute Abschnitte und Ausblicke auf die umliegenden Olivenhaine.

In Káto Potamia biegt der Weg nach links ab. Es geht hinunter zum Fluss, dann ein Stück den Hang hinauf und danach nach rechts durch einen Hohlweg den Hang entlang. Dann folgt man einem Holzschild den Berg hinauf zur Kirche Agios Mámas, einer mittelalterlichen Kreuzkuppelkirche.

Hohlweg am Hang entlang

Bei meinem Besuch war das Gitter vor dem Kircheneingang verschlossen und man konnte die Ruine nicht von innen besichtigen.

Das ZIel: Die Kirche Agios Mámas

Man kann jetzt entweder zurück nach Káto Potamiá laufen und dort in den Bus steigen, oder dem Weg 6 weiter folgen und hoch zur Straße laufen und versuchen den Bus auf der Hauptinselverbindung (mehr Busse) zu erwischen. Die Haltestelle ist direkt dort wo der Feldweg auf die Straße trifft, heißt soweit ich weiß „Sangri“, hat kein Haltestellenschild und ist absolut schattenlos. Der Bus kommt ungefähr 10 bis 15 Minuten nachdem er in Chalki abgefahren ist in Sangri an. Wenn er um die Ecke kommt, an die Straße stellen und winken.

Agios Mámas von oben

Die Wanderung ist sehr abwechslungsreich und führt durch schöne Landschaften. Es gibt unterwegs einiges zu sehen und wenn man fit ist, kann man hoch zum Kastell klettern und den Ausblick genießen.

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Eine genaue Beschreibung der Wanderung finden Sie in den Reiseführern „Kykladen“ und „Naxos“ vom Michael Müller Verlag, zu denen auch GPS-Tracks, z.B. für das Smartphone, angeboten werden, die die Navigation ungemein vereinfachen.

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