Von Sarria nach Pedrafita do Cebreiro

Heute fahre ich auf dem Camino de Santiago Francés von Sarria nach Pedrafita do Cebreiro und überquere dabei den 1336 Meter hohen Alto do Poio. Ich habe nachts in meinem Zelt gefroren und traue mich am Morgen deshalb nicht wirklich los zu fahren. Doch schon gleich hinter Sarria beginnt der erste Aufstieg und mir wird warm.

Erster Ausblick des Tages

Es folgen noch zwei weitere Anstiege und Abfahrten, obwohl die Straße eigentlich dem Rio Sarria folgt.

Rio Sarria

In Samos kann ich im Supermarkt Wasser einkaufen und ich komme am Kloster Samos vorbei.

Kloster Samos

Es geht weiter am Fluss entlang, aber das Tal ist zu eng für die Straße, so dass sie am Hang in Wellen verlaufen muss, was sehr viel Kraft kostet. Hinter Triacastela beginnt dann der eigentliche Anstieg, für den ich nun keine Kraft mehr habe. Es sind 5 Km Anstieg mit 7% Steigung angekündigt, was eigentlich kein Problem sein sollte. Aber ich komme den Berg nicht hoch. Die Beine sind müde und mir bleibt die Luft weg. Ich muss alle 50 Meter anhalten und ein paar Minuten tief durchatmen. Nach jeder Kurve geht es weiter hoch und es gibt keinen ebenen Abschnitt zum Ausruhen. Immerhin gibt es ab und zu mal einen Ausblick und erst jetzt merke ich wie hoch ich schon bin.

Anscheinend bekommt mir die Höhenluft nicht. Ich denke schon an Umkehr, aber kämpfe mich dann doch langsam aber stetig voran. Gegen 15 Uhr ist endlich der 1336 Meter hohe Alto do Poio erreicht.

Alto do Poio

Ausblick vom Pass

Ich mache Pause, esse Tapas und bereite mich auf die Abfahrt vor. Doch diese dauert nicht lang und schon geht es wieder hoch zum 1270 Meter hohen Alto do San Roque.

Alto do San Roque

Es geht weiter rauf und runter, was mir die letzten Kräfte raubt. In der Ferne kann man wenig später die Autobahn sehen, die in einem Tunnel unter dem Ort Pedrafita do Cebreiro hindurch geht, in dem ich mir eine Unterkunft buche.

Autobahn in der Ferne

Unterkunft in Pedrafita do Cebreiro

Ich bin heute zwar nur 46 Kilometer gefahren, aber die hatten es in sich. Ich komme dann ganz langsam wieder zu mir, esse im Restaurant meiner Unterkunft zu Abend und fühle mich dann wieder einigermaßen fit.

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