Irland mit Ring of Kerry | Radreise

Irgendwie hatten wir uns schon immer für Irland interessiert. Dann verstärkten Freunde unsere Sehnsucht nach diesem Land mit den Reisebildern von ihrer Rundreise und so schien die Zeit auch für uns reif zu sein. Ich buchte einen Flug, aber ein Mietauto erschien mir zu teuer. (Was es damals auch wirklich war.) Wir rechneten noch einmal alles durch und einigten uns dann ein Fahrrad zu mieten und soviel zu sehen wie wir schafften. Wir hatten dabei unsere festen Vorstellungen: Klöster, Burgen und die Spuren der Kelten in Irland wollte sie sehen. Ich machte einen groben Plan für die Tour und legte dabei allerdings meine Fahrleistungen im letzten Jahr zugrunde, als ich von Karlsruhe aus durch den Schwarzwald, am Bodensee entlang und über die Alpen nach Como geradelt war. Ein Fahrrad im Voraus zu buchen war mangels Internet so gut wie unmöglich. Also mussten wir es vor Ort auf gut Glück in einem der in den Reiseführern vorgeschlagenen Fahrradgeschäften versuchen.

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Es war der Ende Juli, als wir uns nachmittags mit dem Zug auf zum Düsseldorfer Flughafen machten. Der Flug an sich ging recht schnell um und wir kamen in Dublin gegen 21 Uhr an. Weil es spät war hatte ich es eilig zur Zimmervermittlung zu kommen. Internet gab es damals wie gesagt noch nicht, und so konnte man sich erst nach der Ankunft um eine Unterkunft kümmern. Wir bekamen ein Zimmer im Wohnheim des Trinity-College, mitten in der Stadt für 16 Pfund. Die Studenten wurden im Sommer jeweils ausquartiert.

Wir erwischten den letzten Flughafenbus, der uns dann mitten in der Stadt herausließ. Ich versuchte mich gerade auf der Karte zu orientieren, als uns ein Mädchen ansprach und uns ihre Hilfe anbot. Sie nahm uns eine Fahrradtasche ab die sie tragen wollte und ließ sich nicht mehr abschütteln, bis wir am College waren und dort dann ein Trinkgeld bekam. Irland war damals noch das Armenhaus Europas, was am Straßenbild das sich uns bot deutlich zu erkennen war. Darüber nachzudenken blieb jetzt aber keine Zeit, denn wir mussten uns im Office, das wir auch bald auf dem großen Gelände fanden, um unser Zimmer kümmern. Die Betten waren von Generationen von Studenten etwas durchgelegen, aber das machte uns nichts aus. Wir gingen noch ein bisschen raus und sahen uns um.

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