Bikepacking in Spanien

Der Winter war lang und ich hatte Angst, dass er wie letztes Jahr bis Ende Mai dauern würde. Für Spanien versprach der Wetterbericht schon jetzt im März richtigen Frühling und so packte ich mein Fahrrad in einen Karton und flog nach Barcelona.

Verpacktes Fahrrad am Flughafen Düsseldorf

Alles klappte reibungslos, Karton und Taschen kamen heile an und dann hieß es das Rad wieder zusammen zu bauen. Darüber wurde es dunkel. Ich hatte mir eine Hütte auf einen Campingplatz direkt südlich von Flughafen reserviert, aber leider war dieser nur über die Autobahn zu erreichen. Aber es gab auch einen Schleichweg, und so erreichte ich meine Unterkunft nach abenteuerlicher Fahrt über das riesige Flughafengelände gegen halb 10 Uhr abends.

Meine Reihenhaus-Hütte | Für eine Nacht vollkommen in Ordnung

Es gibt aber auch schönere Hütten für längere Aufenthalte:

Leider hatte sich die Wetterlage kurzfristig geändert. Über Deutschland hatte sich ein Hoch gebildet, das dort in der nächsten Woche den Frühling mit 20 Grad bringen sollte, und das führt zu dieser Jahreszeit regelmäßig zu einem ausgeprägten Tief über den Balearen mit Regen und starkem Nordwind an der Costa Brava. Aber jetzt war ich hier und musste es nehmen wie es kommt. Nach einem deftigen Frühstück ging ich erst mal zum Strand, checkte danach aus und fuhr dann los Richtung Süden.

Mein Frühstück

Strand beim Flughafen Barcelona

Erst ging es schön auf Meereshöhe und teilweise sogar direkt am Meer entlang, aber hinter Castelldefels begann dann der Aufstieg zu einer Straße, die entlang der Steilküste führte. Die parallel dazu und darunter in Tunneln geführte Autobahn ist mautpflichtig, die sich so mancher sparen wollte und so war doch recht viel Verkehr. Aber die Fahrer waren mir gegenüber sehr rücksichtsvoll. Nach 12 Kilometern Berg und Talfahrt erreichte ich den Platja de Sant Sebastia in Sitges.

Platja de Sant Senastia in Sitges

Promenade am Platja de Sant Senastia in Sitges

Jetzt reihte sich ein Strand an den nächsten, teilweise waren sie durch Schotterpisten untereinander verbunden oder gingen direkt ineinander über. Ich fuhr meist (verbotenerweise) über die Promenaden, oft gab es aber auch Radwege. Es zog sich immer mehr zu, irgendwann fing es an zu tröpfeln. Ich bekam Angst, dass es sich einregnen würde, gab Gas uns erreichte am späten Nachmittag einen Campingplatz bei Altafulla, wo ich mir wieder eine Hütte mietete.

Hütte bei Altafulla

Alle Etappen des Eurovelo 8→

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Das Video zu dieser Etappe der Radreise auf YouTube →

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