Von Burgos nach Santo Domingo de la Calzada

Heute fahre ich weiter auf dem Camino de Santiago Francés von Burgos nach Santo Domingo de la Calzada. Die N-120 führt mich aus der Stadt heraus, es ist zwar recht viel Verkehr, aber dafür erst einmal flach. Nach einigen Kilometern sind plötzlich fast keine Autos mehr auf der Straße und es geht bergan. Die Landschaft ist hügelig und in der Ferne liegen Berge im Dunst.

Ich komme gut voran. Vor einer Steigung mache ich um halb 12 Pause an einem Rastplatz.

Beim Anstieg wird es kühler, die Bäume haben noch keine Blätter und ich frage mich, wie hoch ich jetzt wohl bin. Die Frage wird mir beantwortet, als ich den 1150 Meter hohen überquere. Hier hoch zu kommen hat mich nicht sehr viel Mühe gekostet, da Burgos schon recht hoch liegt und die Straße nicht steil war.

Puerto de la Pedraja

Jetzt kommt eine sehr lange und nicht allzu steile Abfahrt, bei der ich gut und weit voran komme.

In Belerado angekommen mache ich in einer Bar Pause, esse eine Kleinigkeit und überprüfe das Wetter. Es stellt sich heraus, dass die angekündigte Gewitterfront direkt auf mich zukommt. Ich breche auf, um noch etwas Strecke zu machen, bevor es los geht. Nach einem kurzen Anstieg hinter der Stadt geht es wieder lange Zeit bergab. In Redicilla del Camino fängt es an zu tröpfeln, aber die eigentliche Front ist noch zwei Stunden weg. Also versuche ich dieser Wolke davon zu fahren, was auch gelingt, bis die Straße bei Granon einen Knick macht. Jetzt fängt es richtig an zu regnen und sogar Donner sind zu hören. Zum Glück finde ich eine Bushaltestelle, wo ich mich unterstellen kann.

Die Gewitterwolke über mir ist recht begrenzt, es hört bald auf zu regnen, aber die Front rückt immer näher und bei Gewitter kann ich im Gegensatz zu normalem Regen in dieser offenen Landschaft nicht weiter fahren. Also buche ich im 6 Kilometer entfernten Santo Domingo de la Calzada ein Hotel, das etwas über meinem Budjet liegt, aber es gibt nichts anderes. Gerade als ich die Kathedrale ankomme fängt es wieder an zu regnen.

Als ich mein Zimmer gegen 15 Uhr bezogen habe geht es dann richtig los und hört bis 19 Uhr nicht wieder auf. Also alles richtig gemacht.

Weil dann auch die Sonne wieder hervor kommt gehe ich noch einmal raus um mir die Stadt anzuschauen, aber es ist irgend ein Fest oder Feiertag, und es wälzen sich Menschenmassen durch die Gassen, die Restaurants und Cafés quellen über, es sind Buden aufgebaut und es wird Musik gespielt. Den Grund für diesen Auflauf kann ich nicht heraus bekommen. Ich kaufe noch schnell Wasser und gehe dann wieder zurück ins Hotel.

Meine Ausrüstung →

Das Video zu dieser Etappe der Radreise auf YouTube →

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