Von Santo Domingo de la Calzada nach Iratxe

Heute fahre ich weiter auf dem Camino de Santiago Francés von Santo Domingo de la Calzada über Logrono nach Iratxe. Ich habe die Garage in der mein Fahrrad steht wieder gefunden und rechne nun damit, dass ich es nach dem Fest gestern durch den Ort schieben muss, aber die Straßen sind blitzblank gefegt und es liegen keine Scherben herum. Ich fahre wieder auf der N-120, die wie ausgestorben ist und die auf und ab an der Autobahn entlang nach Osten führt. Der erste Ort durch den ich komme ist Najera.

Flusspromenade am Rio Najerilla in Najera

Wenige Kilometer später geht die N-120 bei Ventosa in die Autobahn über und ich muss der LR-341 folgen, die hier in einem Bogen nach Süden über einen Berg verläuft und dann wieder auf die N-120 trifft, nachdem diese wieder aus der Autobahn heraus kommt.

Weinberg bei Ventosa

Ein paar Kilometer später endet die N-120 dann hinter Navarette an einer Baustelle und es geht über Feldwege und kleine Teerstraßen weiter Richtung Logrono vorbei am Pantano de La Grajera.

Blick auf Logrono und den Pantano de La Grajera

Am See herrscht reger Sonntgsausflugsverkehr und die Menschen genießen das gute Wetter. Von hier führt ein Fahrradweg parallel zum Camino in die Stadt. Auch die Altstadt ist sehr belebt und ich komme dort mit dem Fahrrad nicht durch. Deshalb setze ich mich in ein Restaurant und esse zu Mittag. Gegen halb 3 verlasse ich die Stadt über die N-111, die wenig später bei Viana ihren Status als Nationalstraße verliert und schmaler wird. Da aber fast gar keine Autos unterwegs sind macht das nichts. Jetzt beginnt der schönste Abschnitt meiner Tour auf dem Camino mit tollen Aussichten, die Straße windet sich auf und ab durch die Hügellandschaft, aber leider verdunkelt sich plötzlich der Himmel, es fängt an zu regnen und es donnert in der Ferne. Ich kann nach 10 Minuten aus dem Regen heraus fahren, und jetzt beginnt ein Rennen gegen die Wolke, denn sie verfolgt mich.

Ich gewinne und komme trocken in Iratxe am Campingplatz an. Eigentlich wollte ich hier zelten, miete mir dann aber lieber eine halbe Hütte, weil ich für die Nacht weitere Gewitter befürchte. Endlich kann ich mal wieder meine Sachen in einer Waschmaschine waschen und dann verbringe ich den Abend auf meiner Veranda.

Meine Ausrüstung →

Das Video zu dieser Etappe der Radreise auf YouTube →

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